es ist ja schon wieder Sonntag, wie schnell doch eine Woche rumgeht (und in einem Monat ist Weihnachten schon wieder fast vorbei).
Am Freitag habe ich mich mal als Schwimmer versucht und an einem 12h Schwimmen teilgenommen. Normalerweise geht sowas über 24h, das heißt man kann innerhalb dieser Zeit so viele km schwimmen wie man will oder schafft. Die Veranstaltung ging von 12 Uhr mittags bis Mitternacht, da ich aber bis 16:15 Uhr Uni hatte konnte ich erst kurz nach 17 Uhr beginnen. Mein Ziel war es, mehr zu schaffen als der Markus, den ich überredet hatte auch teilzunehmen, zumindest wollte ich aber 12km schwimmen. Die Vorbereitung belief sich auf 0 Stunden und 0 Minuten Training, das letzte Mal bin ich im August im Gardasee geschwommen. Am Donnerstag habe ich es mir im Kraftraum auch noch mal richtig gegeben und nach einem langen Tag an der Uni war ich außerdem optimal erholt. Beste Vorraussetzungen für so eine Aktion also.
Wie läuft das ganze nun ab? Man sucht sich eine Bahn aus, bekommt eine Badekappe mit Nummer und ein Helfer sitzt am Beckenrand und zählt hoffentlich alle Bahnen (selber mitzählen schafft man nach einer gewissen Zeit nicht mehr). Der Schwimmstil ist freigestellt, am schnellsten und effektivsten wäre natürlich Kraulschwimmen, aber wenn man das nicht kann (so wie ich), muss man halt Brust schwimmen. Man versucht also in einen Rythmus reinzukommen, den man möglichst lange halten kann, und immer schön zu gleiten. Erschwerend kommt hinzu, dass im Wasser allerhand Treibholz und Bojen (langsamere Schwimmer) rumschwimmen, die man überholen muss. Dabei muss man höllisch aufpassen, dass man keinen Fuß in die Seite oder eine Hand ins Gesicht bekommt und nicht so viel Wasser schluckt.
Natürlich muss man hin und wieder eine Pause einlegen und etwas essen und trinken, denn obwohl man im Wasser ist schwitzt man und verliert Flüssigkeit und braucht zusätzlich Energie, um nicht auszukühlen. In den Pausen habe ich immer sofort angefangen zu zittern und der Sprung zurück ins kalte Wasser hat viel Überwindung gekostet. Mein Tempo lag bei etwas über 2 km/h und ungefähr alle 3 km habe ich eine Pause gemacht. Nach 9 km ging es mir schon ziemlich schlecht, ich hatte schmerzende Schultern, Knie- und Handgelenke wegen der ungewohnten Belastung und im Kopf war ich auch schon ziemlich kaputt. Man hat ja überhaupt keine Ablenkung, sieht und hört nichts und ist mit sich selbst völlig allein. Außerdem schwimmt man völlig monoton hin und her wie ein Hamster im Laufrad. Trotzdem fasste ich den Entschluss, bis Mitternacht noch die 14 km voll zu machen.
Hintenraus hat es sich sehr hingezogen, der Körper war eigentlich schon längst völlig im Eimer und mir war auch ziemlich kalt. Die letzten 2 km waren nur noch Kopfsache und reine Willenskraft, aber ich habe es geschafft, als Nichtschwimmer aus dem Stegreif 14 km (280 Bahnen) in 6,5 h zu schwimmen. War ich froh, als ich die letzte Bahn hinter mir hatte und unter die warme Dusche konnte. Das Duell mit Markus habe ich klar gewonnen, er hat "nur" 12 km in 6 h geschafft (trotzdem Repekt Markus!). Im Nachhinein bedaure ich trotzdem etwas, dass ich nicht 12 h durchschwimmen konnte, aber beim nächsten Mal müssen schon 20 km her...
Nach einer kurzen Nacht saß ich keine zwölf Stunden später schon wieder auf dem Rad, um mit Markus und dem Christoph Hench bei Sonnenschein 4 h Grundlage zu fahren, obwohl es mir nicht allzu gut ging (steifer Oberkörper, Muskelkater im ganzen Schulter Bereich und schmerzende Knie- und Fußgelenke). Das Training war aber trotzdem sehr schön (ich quäle mich halt gerne).
Am Freitag habe ich mich mal als Schwimmer versucht und an einem 12h Schwimmen teilgenommen. Normalerweise geht sowas über 24h, das heißt man kann innerhalb dieser Zeit so viele km schwimmen wie man will oder schafft. Die Veranstaltung ging von 12 Uhr mittags bis Mitternacht, da ich aber bis 16:15 Uhr Uni hatte konnte ich erst kurz nach 17 Uhr beginnen. Mein Ziel war es, mehr zu schaffen als der Markus, den ich überredet hatte auch teilzunehmen, zumindest wollte ich aber 12km schwimmen. Die Vorbereitung belief sich auf 0 Stunden und 0 Minuten Training, das letzte Mal bin ich im August im Gardasee geschwommen. Am Donnerstag habe ich es mir im Kraftraum auch noch mal richtig gegeben und nach einem langen Tag an der Uni war ich außerdem optimal erholt. Beste Vorraussetzungen für so eine Aktion also.
Wie läuft das ganze nun ab? Man sucht sich eine Bahn aus, bekommt eine Badekappe mit Nummer und ein Helfer sitzt am Beckenrand und zählt hoffentlich alle Bahnen (selber mitzählen schafft man nach einer gewissen Zeit nicht mehr). Der Schwimmstil ist freigestellt, am schnellsten und effektivsten wäre natürlich Kraulschwimmen, aber wenn man das nicht kann (so wie ich), muss man halt Brust schwimmen. Man versucht also in einen Rythmus reinzukommen, den man möglichst lange halten kann, und immer schön zu gleiten. Erschwerend kommt hinzu, dass im Wasser allerhand Treibholz und Bojen (langsamere Schwimmer) rumschwimmen, die man überholen muss. Dabei muss man höllisch aufpassen, dass man keinen Fuß in die Seite oder eine Hand ins Gesicht bekommt und nicht so viel Wasser schluckt.
Natürlich muss man hin und wieder eine Pause einlegen und etwas essen und trinken, denn obwohl man im Wasser ist schwitzt man und verliert Flüssigkeit und braucht zusätzlich Energie, um nicht auszukühlen. In den Pausen habe ich immer sofort angefangen zu zittern und der Sprung zurück ins kalte Wasser hat viel Überwindung gekostet. Mein Tempo lag bei etwas über 2 km/h und ungefähr alle 3 km habe ich eine Pause gemacht. Nach 9 km ging es mir schon ziemlich schlecht, ich hatte schmerzende Schultern, Knie- und Handgelenke wegen der ungewohnten Belastung und im Kopf war ich auch schon ziemlich kaputt. Man hat ja überhaupt keine Ablenkung, sieht und hört nichts und ist mit sich selbst völlig allein. Außerdem schwimmt man völlig monoton hin und her wie ein Hamster im Laufrad. Trotzdem fasste ich den Entschluss, bis Mitternacht noch die 14 km voll zu machen.
Hintenraus hat es sich sehr hingezogen, der Körper war eigentlich schon längst völlig im Eimer und mir war auch ziemlich kalt. Die letzten 2 km waren nur noch Kopfsache und reine Willenskraft, aber ich habe es geschafft, als Nichtschwimmer aus dem Stegreif 14 km (280 Bahnen) in 6,5 h zu schwimmen. War ich froh, als ich die letzte Bahn hinter mir hatte und unter die warme Dusche konnte. Das Duell mit Markus habe ich klar gewonnen, er hat "nur" 12 km in 6 h geschafft (trotzdem Repekt Markus!). Im Nachhinein bedaure ich trotzdem etwas, dass ich nicht 12 h durchschwimmen konnte, aber beim nächsten Mal müssen schon 20 km her...
Nach einer kurzen Nacht saß ich keine zwölf Stunden später schon wieder auf dem Rad, um mit Markus und dem Christoph Hench bei Sonnenschein 4 h Grundlage zu fahren, obwohl es mir nicht allzu gut ging (steifer Oberkörper, Muskelkater im ganzen Schulter Bereich und schmerzende Knie- und Fußgelenke). Das Training war aber trotzdem sehr schön (ich quäle mich halt gerne).
Diesmal gibt es wie versprochen aktuelle Bilder:




1 Kommentar:
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